T3IPSTER.CH

Die Welt ist zu gross, um nur an einem Ort zu bleiben.

T3IPSTER.CH

Die Welt ist zu gross, um nur an einem Ort zu bleiben.

Schweiz 03.06. - 05.06.19

Projekt Endspurt

Tatsächlich haben die unzähligen Umbauarbeiten ein Ende gefunden – der Bus ist fertig -. Ersatzteile wurden während Monaten gesammelt und zusammengestellt. Die gerichtete Werkzeugausrüstung reicht für grössere Notreparaturen aus und lässt manch Schrauberherz höherschlagen. Die eingebaute Pressluftanlage ergänzt das mobile Garagenkonzept vollumfänglich. Die Auswahl des gesamten Equipments gestaltete sich aus zwei Gründen sehr anspruchsvoll: auf der einen Seite ist der Platz, sprich das Ladevolumen begrenzt. Auf der anderen Seite mussten sämtliche Materialien für jegliche Anwendungen in allen Klimazonen und Höhenlagen bedacht werden. Dazu sass der stetige Druck mit der finalen Gewichtsmessung des Gesamtpaketes im Nacken. Somit bildete sich der Findungsprozess äusserst langatmig und so manch Eingepacktes oder Eingebautes mussten mehrmals ersetzt, entfernt, ergänzt bzw. reduziert werden.

 

 

Bye Bye

Der Abschied von unseren Freunden und Familien fiel uns schwerer als erwartet. Aus gedachten zwei Wochen, wurden schlussendlich zwei Monate WG-Leben. Diese Wohnform war für uns beide eine Neuerung, welche wir sehr gerne kennen lernten und die Gasfreundschaft von Nadine’s Familie geniessen durften. Am 03.06.19 verliessen wir die WG in Enkhüseren und rollten los Richtung Asien – erster Stop Säntis - !

 

 

 

Start

Von zwei lieben Menschen erhielten wir auf unserer Hochzeit einen Gutschein für das Hotel Säntis, den wir nach der Projektzeit Bus, äusserst gerne einlösten. Nach einem erholsamen Wellnesstrip wollten die T3ipster’s weiter reisen. Leider stellte sich dieser Wunsch als Illusion dar. Ein bestelltes Paket wurde am Zielort Herisau nicht angeliefert. Gezwungenermassen verharrten wir eine weitere Nacht in der näheren Umgebung. Nach längeren Diskussionen fiel die Wahl auf Oberuzwil, genauer an einer Anhöhe beim Bettenauer Weiher. Ein unglaublicher Ausblick, weckte Freiheitsgefühle und entfachte das Feuer der Reiselust.

 

 

Das Paket ist da

Nach erhaltenem Fotorucksack rollten wir definitiv Richtung Ticino. Auf dem Weg dahin besuchten wir spontan einen guten alten «ramponierten» Freund in Flims. Somit führte der Weg ins Tessin via Lukmanier. Unerwartet entdeckten wir diverse, unbekannte Offroad-Tracks, was uns sehr begeisterte. Nach einem adrenalingeladenen Tag, fanden wir einen wunderschönen Schlafplatz in einer Nebenserpentine vom Lukmanier. Der Ausblick war überwältigend. Später am Abend kreuzten ein paar ambitionierte Biker unseren Platz. Sie wirkten eher überrascht auf dieser Höhe ein campendes Paar anzutreffen.

 

 

Erste Pannen

Nach drei Tagen standen die ersten Reparaturen an. Wegen einer überlasteten Sicherung im Motorraum konnten die Batterien nicht mehr aufgeladen werden. Um dies zu reparieren, musste fast das ganze Heck ausgeräumt werden. Während dem Ausräumen wurde ein weiterer Defekt entdeckt. Die Wasserleitung, welche durch den Kleiderschrank führt, tropfte. Beide Reparaturen konnten dank Ersatzteilen und vorhandenem Werkzeug an Ort und Stelle sofort repariert werden.